Die Überschrift "Medien sind Opium fürs Volk" war halt schon belegt - deswegen kommt der Titel diesmal etwas sperrig daher.
Ist ein Kipppunkt erst einmal erreicht, kann es - je nach Thema - auch ganz schnell weiter nach unten gehen. Die Freifallgeschwindigkeit wird dann überboten, wenn man Düsentriebwerke dranbindet. Genau das tun viele Medien und ihre verborgenen Auftraggeber.
Ein Beispiel:
Wenn Schweizer Medien nicht dafür missbraucht werden, mit antijüdischem Hass, Diskriminierung und Volksverhetzung das Land zu überziehen – dann kooperieren sie nicht selten mit einer halbwegs korrupten Strafverfolgung und Justiz.
Die Zeitung als vierte Gewalt: Das war einmal – in einem Land vor unserer Zeit. Inmitten von IPCC-Klima-Fake, Epstein-Global-Verbrechen, unlauteren Anliegen der Pharmafia und Brutalo-Anlagestrategien von Blackpflock & WHO-Co schweigen sie konzertiert dazu. Man muss doch zusammenhalten. Zusammenhalten gegen die Anliegen von Bevölkerung und Demokratie, gegen Ethik und Intelligenz.
Als Ersatz wird dann aber gnadenlos und - jetzt doch - investigativ nachgeholt: Die vakuuminformierte Nation wird bedient mit einem Beitrag vom Blattmacher der 20min-Zeitung (die es nur noch online gibt) – und zwar wird am 29. Mai 2026 die geheime Funktion eines Hakens an einem Einkaufswagen dokumentiert. Detailliert. Schonungslos. Gerichtsfest. Schweizer Enthüllungsjournalismus eben. Vom Feinsten. Nach 25-jährigem Einsatz auf der Redaktion.
Das ist vermutlich der Level, auf welchem man gerne die schweizerische Bevölkerung sehen würde oder von dem man hofft, dass er das neue Normal-Null für das Denk- und Abstimmungsvermögen der Bevölkerung darstellen soll.
Irgendwie fehlen selbst mir die Worte zu dieser sozio-geistigen Medieneruption. Deshalb mache ich hier einen Punkt.